Ev.-luth. Stephanusgemeinde Berenbostel

Ev-luth Stephanusgemeinde Berenbostel

Foto Kirche
Stephanuskirche
Foto: Joachim Wiedenroth

Die Ev.-luth. Stephanuskirche gehört zum Amtsbereich Hannover West/Garbsen / Seelze und damit zum Stadtkirchenverband Hannover der Hannoverschen Landeskirche.

Wir haben ca. 3400 Mitglieder, eine Pfarrstelle und eine halbe Diakonenstelle. Viele Gruppen und Kreise treffen sich in unserem Gemeindehaus.

Unsere Kirche wurde 1956 als Saalbau mit einem Altarraum gebaut. Sie ist einfach und schlicht gehalten, aber einladend gestaltet und mit schlichten Kunstgegenständen ausgeschmückt. Die hier stattfindenden Gottesdienste bilden die Mitte eines vielseitigen Gemeindelebens.

Wir sehen unseren Auftrag darin, den Menschen in Diakonie und Mission die Liebe Jesu Christi nahe zu bringen. Der Name "Stephanus" weist uns in diese Richtung.

Weihnachten

Weihnachten wird am 25. Dezember begangen, aber in der Bibel wird kein Geburtsdatum Jesu genannt. Dass der 25. Dezember als Geburtsfest Jesu gefeiert wurde, ist erstmals im Jahr 336 in Rom bezeugt. Jahrhunderte später setzte Papst Julian I. den 25.12. offiziell als Datum des christlichen Weihnachtsfestes fest.

Bis heute widerspricht übrigens die orthodoxe Kirche diesem Tag als Jesus Christus offiziellen Geburtstag. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte gab es ganze 136 Daten (!), an denen christliche Gemeinschaften, (Frei-) Kirchen und Sekten die Geburt Jesu feierten.

Der heidnische Ursprung für das Datum 25. Dezember ist eindeutig. Warum? Der Dezember ist ungemütlich und kalt und viele Menschen sehnen sich nach Licht und Wärme. Gegen Ende des Monats werden die Tage kürzer und die Aussicht auf Sonne wieder größer. Die Freude darüber drückten schon die Kelten, Römer und Germanen im Fest der Wintersonnenwende aus. Das ist der 25. Dezember.

Ist aber Heiligabend schon „Weihnachten“? Heiligabend ist die Christnacht, also die Nacht vor dem Weihnachtsfeiertag. Sie ist nicht gleichbedeutend mit Weihnachten, wird aber gerne im gleichen Atemzug genannt. Für viele Menschen ist Heiligabend unterschiedslos mit Weihnachten - das hat ganz bestimmt mit der „Bescherung“ zu tun. Dass wir am 24. Dezember Bescherung feiern, ist jedoch ein relativ junger Brauch. Hintergrund ist die alte gottesdienstliche Regel, dass zu allen großen Festen im Christentum eine sog. Vigil, eine Art Nachtwache, gehört. In dieser Zeit bereiteten sich gläubige Christen betend und wachend auf das baldige Fest vor. Auch im Judentum ist dieser Brauch verbreitet, am Vorabend eines Festes, vor Einbruch der Dunkelheit, Wache zu halten und das bevorstehende Fest zu begrüßen. Bis ins 18. Jahrhundert fand der traditionelle Weihnachtsgottesdienst am ersten Weihnachtstag zwischen 3:00 Uhr und 5:00 Uhr morgens (!) statt. Der konnte durchaus zweieinhalb Stunden dauern und war der absolute Höhepunkt aller Weihnachtsfeierlichkeiten. Erst danach, noch vor Sonnenaufgang, fand die Bescherung statt.

Wie auch immer wir Weihnachten feiern, die Hauptsache ist doch: Christ, der Retter ist da.
Pastor Ewald Grossmann

Jahreslosung für 2019

„Suche Frieden und jage ihm nach!“
steht im „Gebetbuch“ der Bibel, in Psalm 34,15.

„Jagd  ist das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild durch Jäger;“ so formuliert eine gängige Definition die Jagd.    
So viel Aufhebens um des lieben Friedens willen: ihn suchen, ihm nachstellen, ihn fangen, sich ihn aneignen; offensichtlich ist der Friede nicht von selbst da, augenscheinlich muss er gesucht und gefunden werden. Aber das ist noch nicht genug. Wir sollen ihn geradezu „jagen“, denn Friede ist kein Platzhirsch, der sich partout nicht vertreiben lässt, sondern eher ein scheues Reh, das sich davonmacht, sobald es merkt, dass Menschen in seiner Nähe sind. Wer es einfangen will, muss es mit viel Mühe suchen und ihm „nachjagen“.

Christen glauben, dass die Gnade Gottes das friedenstiftende Mittel ist. Diese Gnade ereignet sich im Leben und Sterben Jesu Christi: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber;“ 2. Kor. 5,19. Der Richter selbst trägt das Todesurteil, das eigentlich uns, die Feinde Gottes, treffen müsste. So schließt Gott Frieden. Jesus Christus bringt Frieden als Vergebung der Sünden. Dieser Friede ist die Frucht seines stellvertretenden Todes am Kreuz. Christen schauen auf Jesus, auf das, was er in der Bergpredigt sagt, wir schauen auf das Psalmwort über die Jagd nach dem Frieden: es geht nie „nur“ um den „seelischen Frieden“, um den „Frieden in der Familie“, um den „himmlischen Frieden“ im kommenden Gottesreich - so wichtig dies alles ist!

Das biblische Zeugnis schärft uns vielmehr ein, dass Christen Position beziehen: für Barmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit, gegen Rassismus und Unterdrückung, für das Schicksal der Vertriebenen, für den Zusammenhalt in unseren politischen und geistlichen Gemeinden.    

Die Jahreslosung feuert uns an, der Versöhnung nachzusetzen. Also: „Die Jagd ist eröffnet!“
Pastor Ewald Grossmann

Wer mehr zur Jahreslosung lesen möchte, denen sei herzlich empfohlen:
Suche Frieden und jage ihm nach; Das Lesebuch zur Jahreslosung 2019; Christoph Morgner (Hrsg.); Brunnen Verlag, Giessen.

Stephanus

Stephanus
Stephanus

Stephanus ist eine Gestalt des Urchristentums (nachzulesen in der Apostelgeschichte 6 und 7), in der Typisches, Vorbildhaftes und Richtungsweisendes für unsere Gemeinde aufleuchtet:

Stephanus diente der Gemeinde als Armenpfleger und trug mit seinen Gaben dazu bei, dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus fanden und sich dadurch der Gemeinde anschlossen. Wie vorher Jesus, so sah auch er sich berufen, der materiellen aber auch der geistlichen Armut zu begegnen. In seinem Dienst war das vereinigt, was heute manchmal unnötig auseinander dividiert wird: Diakonie und Mission. Beides sind auch unsere Praxisfelder, auf denen wir auf Christus hinweisen, der gesagt hat: "Ich bin gekommen, damit ihr das Leben in Fülle habt!"

Mission und Diakonie bedürfen der uneigennützigen Liebe zu den Menschen. Von Stephanus wird gesagt, dass er ein Mann voll "Glaubens und Heiligen Geistes" war. Als er in Bedrängnis kam, verlor er nicht den Mut und den Kontakt zu Gott. Das erinnert uns, dass wir als Kirche nicht aus uns selbst heraus die Kraft für unser Leben und unseren Dienst an die Menschen bekommen. Die Spiritualität des einzelnen, das Anteilnehmen und Anteilgeben in Gruppen und Kreisen und der gemeinsame Gottesdienst als die Mitte, in der wir "auftanken" können, werden bei uns groß geschrieben. Das sind für uns Orte, in denen wir "den Himmel offen sehen".
Stephanus bekannte seinen Glauben auch gegen den Widerstand, der für ihn tödlich endete. Auch wir wollen unsere Überzeugungen, Wertvorstellungen und Perspektiven nicht vom Grad der Zustimmung oder Ablehnung aus der Gesellschaft abhängig machen. In guter reformatorischer Tradition orientieren wir uns an der Wahrheit, wie sie uns aus der Bibel und den Lutherischen Bekenntnisschriften entgegen leuchtet und vertreten sie auch in Liebe und Entschiedenheit.

Der Name "Stephanus" bedeutet (griechisch) "Siegeskranz", "Krone". Im neutestamentarischen Kontext ist der Siegeskranz ein Symbol für das Erreichen des von Gott gesetzten Zieles. Die Bedeutung dieses Namens hält in uns das Bewusstsein. 

 

 

Gemeindebüro

Öffnungszeiten:

Dienstag:  10:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch: 16:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 12:00 Uhr

Pfarramtssekretärin

Jennifer Riekenberg

Tel.: 05131 - 6409
Fax: 05131 - 464306

Stephanusstraße 22
30827 Garbsen-Berenbostel

Pfarramt

Pastor und Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Sprechstunden nach Vereinbarung

Pastor Ewald Grossmann

Tel.: 05131 - 465929

Herschelstraße 1
30827 Garbsen - Berenbostel

Jugenddiakonin

Frau Nora Rolf

Tel.: 05131 - 6409

Diakonin

Region Nord (Stephanus, Osterwald, Silvanus, Horst)  

Erika Feltrup

Tel.: 0177-4640226

Hausmeister

Oliver Boß

Mobil: 0151/50871071

Leiter des Bläserchores

Martin Jursch

Tel.: 05131 - 6409 (Gemeindebüro)

Chorleiterin (Kinderchor und ChorStephanus)

Christl Schutter

Tel.: 05131 - 91769

Kindertagesstätte

Reinhard Hildebrandt

Tel.: 05131 - 6610 (Büro) und 478690 (Hintergebäude)

Rote Reihe 5
30827 Garbsen-Berenbostel

Partnerschaft mit Nicaragua - Chichigalpa

Ruth Bischoff

Tel.: 05131 - 6741

Partnerschaft mit Polen - Kepno

Ruth Bischoff

Tel.: 05131 - 6741

VCP - Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder